Arnika
Arnica montana
Im Volksmund auch Bergwohlsein genannt. Arnika findet man in heilen Gebirgsgegenden, auf Wald und Bergwiesen, auch in Torfmooren und auf feuchten moorigen Wiesen. Sie blüht von Juni bis Juli, in hohen Gebirgsgebieten auch bis August.
Anwendungsarten: Die Blütenblätter werden in Alkohol angesetzt. Diese Tinktur (Essenz) kommt bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz.
Bärlapp
Lycopodium clavatum
Der Bärlapp wird im Volksmund auch Drudenfuß, Gichtmoos, Harnkraut, Hexenkraut, Krampfkraut oder Schlangenmoos genannt. Der Bärlapp ist ab 700 Meter Seehöhe in hohen, trockenen Nadelwäldern zu finden. Man sammelt es von April an den ganzen Sommer bis Oktober.
Anwendungsarten: Als Tee, Bärlappkissen oder Sitzbadzusatz.
Bärlauch
Allium ursinum
Im Volksmund auch Waldknoblauch genannt. Der Bärlauch ist schattenliebend , wächst in feuchten Auen, An Bachufern und im Unterholz. Erst Ende April, Anfang Mai sprießt aus der knoblauchähnlichen Wurzelknolle eine hochstängelige weiße Dolde.
Anwendungsarten: Als Würze, Bärlauchgeist und auch als Bärlauchwein.
Beinwurz
Symphytum officinale
Im Volksmund Beinwell, Beinwurzel, Heilwurzel, Schmalzwurzel und Schmerzwurz genannt. Die Beinwurz wächst auf feuchten Ackern, nassen Wiesen und auf feuchtem Brachland. Die Wurzel wird im Frühjahr oder Herbst gegraben. Die Blütezeit ist Mai bis August.
Anwendungsarten: Teebereitung mit Wurzeln, Breiauflagen, Blätterauflagen gebrüht und frisch, Beinwurzsalbe, Beinwurzwein und als Beinwurztinktur.
Brennnessel
Urtica dioca
Die Brennnessel wächst an Mauern, Hecken, Zäunen, im dichten Gebüsch, auf Ödland und Wegrändern. Die Brennnessel ist auf der ganzen Erde verbreitet. Sie blüht von Juli bis September.
Anwendungsarten: Teeaufguss, Brennnesseltinktur, Fußbäder, Kopfwäsche.
Ehrenpreis
Veronica officinalis
Im Volksmund Ehrenkranz, Grundheil, Heil aller Welt, Köhlerkraut, Männertreu, Viehkraut und Wundkraut genannt. Er liebt trockenen Boden, wächst auf Wiesen, Hängen, Weg- und Waldrändern, Triften und Kahlschlägen. Man sammelt von Mai bis August das ganze blühende Kraut: Stängel, Blätter, Blüten. Am kräftigsten ist der Waldehrenpreis, besonders wenn er unter Eichen wächst.
Anwendungsarten: Teebereitung, Frischsaft, Tinktur und Mischtee.
Frauenmantel
Alchemila vulgaris
Im Volksmund auch Frauenhilf, Herrgottsmäntelein, Tränenschön, Taubecher, Marienkraut und Taumantelkraut genannt. Die Pflanze findet man auf feuchten Wiesen und Weiden, besonders in Gebirgsgegenden. Frauenmantel überwintert in grünem Zustand und ist in zeitigem Frühjahr zu finden.
Anwendungsarten: Teebereitung, Kräuterauflage und als Badezusatz.
Goldrute
Solidago virgo aurea
Im Volksmund auch unter dem Namen Allermacht - Heilkraut, Goldraute St.-Peter-Stab bekannt. Die Goldrute kommt meist in gebirgigen Gegenden an Waldrändern, abgeholzten Waldplätzen und Wiesenhängen vor. Die Blüten sammelt man Juli bis Oktober.
Anwendungsarten: Die Goldrute wird als Teebereitung verwendet.




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