Hirtentäschel
Capsella bursa pastoris
Im Volksmund auch Blutkraut, Gänsekresse, Muttergottesbrot und Täschelkraut genannt. Sie finden das Hirtentäschel als Kreuzblütengewächs in Kraut- und Kartoffeläckern, an Wegrändern, auf Brachböden und zwischen Steinen. Die Blütezeit ist März bis November.
Anwendungsarten:Teebereitung, Hirtentäscheltinktur, Dunstumschlag oder Sitzbadzugabe.
Huflattich
Tussilago farfara
Im Volksmund auch Ackerlattich, Eselhuf und Rosshuf genannt. Den Huflattich findet man in Sand- und Kiesgruben, an Weg- und Waldrändern. Es sind die ersten Blüten die man sich für den Wintervorrat sammeln kann.
Anwendungsarten: Teebereitung, Auflage, Inhalation, Fußbäder, Frischsaft.
Johanniskraut
Hypericium perforatum
Im Volksmund auch Christi Wundkraut, Gottesgnadenkraut, Herrgottsblut und Wundkraut genannt. Man findet es auf trockenen Böschungen, verwildertem Boden, an Waldrändern und auf Brachland.
Anwendungsarten: Teebereitung, Johannisöl, Johanniskrauttinktur und Als Sitzbadzugabe.
Kalmus
Acorus calamus
Im Volksmund auch Ackerwurzel, Gewürzkalmus, Magenwurzel, Mutterkraut und Deutscher Zitwer genannt. Vom Kalmus werden nur die Wurzeln genommen.
Anwendungsarten: Teebereitung, Frischsaft und Vollbadzusatz.
Kamille
Matricaria chaomille
Im Volksmund Feldkamille und Mutterkraut genannt. Die Kamille wächst auf Äckern, hier besonders auf Kartoffel- und Rübenackern. Die Blütezeit ist von Juli bis September. Eine Abart ist die Gartenkamille, die bei uns überall gezüchtet wird.
Anwendungsarten: Teebereitung, Badezusatz, Umschläge, Kamillendämpfe, Kräuterkissen, Kamillenöl und Kamillensalbe.
Käseappel
Malva neglecta
Auch Malve, Feldmalve, Gänseappel, Hasenappel, Käslikraut, Roßappell, Schwellkraut genannt. Sie wächst in Stallnähe, bei Komposthaufen, Gebäuden und an unbebauten Plätzen. Geerntet werden Stängel, Blätter und Blüten von Mai bis Oktober. Die Wurzel verwendet man gegen Keuchhusten.
Anwendungsarten: Teebereitung, Fuß- und Handbäder, Umschläge.
Labkraut
Galium verum
Im Volksmund auch Unser-Frauen-Bettstroh, Waldstroh, Wegstroh genannt. Labkraut wächst an Hecken, Zäunen, Waldrändern, auf Wiesen, Hängen und Rainen. Das Kletterlabkraut blüht den ganzen Sommer.
Anwendungsarten: Teebereitung, Frischsaft, Salbenbereitung.
Löwenzahn
Taraxacum officinale
Auch bekannt unter den Namen Augenwurz, Bitterblume, Butterblume, Eierblume, Klettenählein-Kraut, Laternenblume, Maiblume, Puste- und Saublume. Der Löwenzahn gedeiht auf allen Wiesen und Wegen .
Anwendungsarten: Teebereitung, Salat, Stängel (Roh kauen), Sirupbereitung.
Mais
Zea Mays
Die Maisgriffel, die an der Spitze des reifen Kolbens sitzen, werden auch Maisbart genannt. Solange die Körner noch milchig sind, wird die Maisgriffel oder der Maisbart gepflückt.
Anwendungsarten: Teebereitung: 1 gehäufter Teelöffel Maisbart auf 1/4 Liter heißen Wasser. Kurz ziehen lassen, nicht süßen.
Mistel
Viscum album
Im Volksmund auch Alprute, Drudenbusch, Heiligholz, Hexenbesen und Vogelleimholz genannt. Diese Schmarotzerpflanze wächst auf Eichen, Pappeln, Tannen und Apfelbäumen. Die Mistel ist von Anfang Oktober bis Anfang Dezember und in den Monaten März, April heilkräftig.
Anwendungsarten: Teebereitung, Tinktur, Frischsaft, Salbenzubereitung.




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