Vogelknöterich

Polygonum aviculare

Auch Tausendknotenkraut, Blutkraut, Wegetritt, Vogelgras und Hansel am Weg genannt. Es wächst zwischen Pflastersteinen, an Wegrändern, auf Ödland und Friedhöfen.

Wegwarte

Cichorium intybus

Auch Wegleuchte, Blaue Sonnenwende, Sonnenkraut oder Armersünderblume genannt. Die Pflanze wächst an Wegrändern, Feldrainen, in Hecken und auf Brachäckern.

Kleinblütiges Weidenröschen

Epilobium parviflorium

Es gibt das Bach-, Hügel-, Sumpf-, Kies-, Berg- und Alpenweideröschen. Man sammelt vom Frühjahr an Blätter und Blüten, auch die Stängel, soweit sie noch nicht verholzt sind.

Anwendungsarten:
Teebereitung, In den ersten Frühlingstagen kann man die Blätter zu einem Mischsalat nehmen.

Weißdorn

Cratagus monogyna

Auch bekannt unter Hagedorn, Mehlbeere, Mehlfaßl oder Mehlbeerbaum. Ein dorniger, mittelgroßer Strauch oder als Baum bis 7m hoch. Weißdorn wächst in Gebüschen, Laub- und Nadelwäldern, an Hecken und Zäunen.

Wiesenbärenklau

Heracleum sphonhylium

Im Volksmund auch Scharling und Bärentatze genannt. Man findet sie überall auf Wiesen, Weiden, Rainen, und Böschungen, in lichten Misch- und Auwäldern. Die hohlen Stängel, die den Geruch und den Geschmack einer Möhre haben, werden kleingeschnitten mit den jungen Blättern und Sprossen zu Mischsalaten gegeben.

Wiesengeißbart

Filipendula ulmaria

Auch bekannt unter den Namen Mädisüß, Bienenkraut, Bockskraut, Krampfkraut, Wiesenkönigin und Ziegenbartkraut. Sie wächst auf feuchten sumpfigen Wiesen und Waldrändern, an Bachufern in feuchten Gräben, auf Ried- und Moorböden. Sie blüht von Juli bis August, oft in den September hinein.

Anwendungsarten: Teeaufguss.

Zinnkraut

Equisetum arvense

Im Volksmund auch bekannt unter den Namen Ackerschachtelhalm, Pferdeschwanz und Tannkraut. Zinnkraut wächst auf feuchten Sandböden, Äckern, Bachufern, Wiesenböschungen und Bahndämmen. Man sammelt 2/3 der Pflanze und lässt den Rest stehen.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Dunstumschlag, Sitzbäder, Tinktur, Breiumschlag.

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